Programm
Donnerstag, 4. Juni
Kurdische Filmtage: ALL THE MOUNTAINS GIVE (OmeU)
Als Kolbar werden (meist kurdische) Männer bezeichnet, die Schmuggelwaren über die Bergpässe aus dem Iran und in den Irak tragen. Durch bittere Armut in die lebensgefährliche Arbeit getrieben, vollbringen sie die körperlich enorm anstrengende Aufgabe bei oft schwierigsten Witterungsbedingungen für einen Hungerlohn, immer unter dem Risiko scharf schießender Grenzsoldaten.
Freitag, 5. Juni
Kurdische Filmtage: HOLD STILL (OmeU)
1995, mitten in den staatlichen Vernichtungsaktionen gegen kurdische Gemeinschaften, verschwanden auch im Distrikt Dargeçit in der türkischen Provinz Mardin, nach ihrer Verhaftung
etliche Menschen. Jahre später bergen einige Angehörige die sterblichen Überreste ihrer Verwandten. Den 2015 begonnenen Prozess gegen die Täter begleitet Filmemacherin Berke Bas in
diesem aufwühlenden Dokumentarfilm.
Samstag, 6. Juni
Kurdische Filmtage: 30 YEARS WITH KARDEŞ TÜRKÜLER (OmeU)
Der Film erzählt die Geschichte junger Menschen, die sich vor rund 30 Jahren in einem besonderen Projekt zusammenschließen. Sie setzen dort an, wo die Politik versagt hat, beim Aufbau eines
gemeinsamen Miteinanders, das in der Türkei bis heute keine Selbstverständlichkeit ist. In einer Gesellschaft, die stark entlang ethnischer, kultureller und politischer Linien gespalten ist, tritt die
Band in einer Phase sozialer, politischer Zerwürfnisse hervor.
Montag, 8. Juni
Klubkinoklub
Der klubkinoklub ist ein Projekt filmliebender Menschen in Leipzig und besteht schon seit über zehn Jahren als ehrenamtliches Engagement. An jedem 2. Montag im Monat wird gegen freiwillige Spende gemeinsam ein Film geschaut.
Donnerstag, 11. Juni
Reihe Grenzgänger: AXIOM
Julius ist Museumswärter in Köln — charmant, redegewandt, allseits beliebt. Als er Kollegen zu einem Segelausflug auf das Boot seiner angeblich adeligen Familie einlädt, scheint alles perfekt.
Doch nach und nach häufen sich kleine Unstimmigkeiten und ein beunruhigendes Bild entsteht: Julius ist ein pathologischer Lügner, der sein gesamtes Leben auf Erfundenes aufgebaut hat.
DO YOU LOVE ME (OmU)
„Desorientierung ist ganz normal: Willkommen im Libanon“: DO YOU LOVE ME ist eine spielerische und persönliche Reise durch die audiovisuelle Erinnerung des Libanon, die vollständig aus
Archivmaterial besteht. Es ist ein Liebesbrief an Beirut, der 70 Jahre Film, Fernsehen, Heimvideos und Fotografie umfasst und die kollektive Psyche der Libanesen erforscht, die von Freude und
Intimität, Zerstörung und Verlust geprägt ist.
Freitag, 12. Juni
ROSE
In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde
behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt - zum großen Missfallen der Dorfgemeinde.
DO YOU LOVE ME (OmU)
„Desorientierung ist ganz normal: Willkommen im Libanon“: DO YOU LOVE ME ist eine spielerische und persönliche Reise durch die audiovisuelle Erinnerung des Libanon, die vollständig aus
Archivmaterial besteht. Es ist ein Liebesbrief an Beirut, der 70 Jahre Film, Fernsehen, Heimvideos und Fotografie umfasst und die kollektive Psyche der Libanesen erforscht, die von Freude und
Intimität, Zerstörung und Verlust geprägt ist.
Samstag, 13. Juni
ROSE
In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde
behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt - zum großen Missfallen der Dorfgemeinde.
DO YOU LOVE ME (OmU)
„Desorientierung ist ganz normal: Willkommen im Libanon“: DO YOU LOVE ME ist eine spielerische und persönliche Reise durch die audiovisuelle Erinnerung des Libanon, die vollständig aus
Archivmaterial besteht. Es ist ein Liebesbrief an Beirut, der 70 Jahre Film, Fernsehen, Heimvideos und Fotografie umfasst und die kollektive Psyche der Libanesen erforscht, die von Freude und
Intimität, Zerstörung und Verlust geprägt ist.
Donnerstag, 18. Juni
WOLKEN ÜBER LÜTZERATH
Lützerath, das kleine Dorf im Westen von Nordrhein-Westfalen, direkt neben dem Braunkohletagebau Garzweiler II, war ein Ort, an dem 2022 alles zusammenlief, ein kurzer Moment, in dem das ganze Land auf die wenigen Häuser, die dort lebenden Menschen und den Widerstand schauten. Lange bevor die Bagger dem Tagebau den Weg ebnen, zieht ein breites Bündnis von Aktivist*innen und Bürger*innen in eben jenen Ort.
ROSE
In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt - zum großen Missfallen der Dorfgemeinde.
Freitag, 19. Juni
WOLKEN ÜBER LÜTZERATH
Lützerath, das kleine Dorf im Westen von Nordrhein-Westfalen, direkt neben dem Braunkohletagebau Garzweiler II, war ein Ort, an dem 2022 alles zusammenlief, ein kurzer Moment, in dem das ganze Land auf die wenigen Häuser, die dort lebenden Menschen und den Widerstand schauten. Lange bevor die Bagger dem Tagebau den Weg ebnen, zieht ein breites Bündnis von Aktivist*innen und Bürger*innen in eben jenen Ort.
ROSE
In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt - zum großen Missfallen der Dorfgemeinde.
Samstag, 20. Juni
WOLKEN ÜBER LÜTZERATH
Lützerath, das kleine Dorf im Westen von Nordrhein-Westfalen, direkt neben dem Braunkohletagebau Garzweiler II, war ein Ort, an dem 2022 alles zusammenlief, ein kurzer Moment, in dem das ganze Land auf die wenigen Häuser, die dort lebenden Menschen und den Widerstand schauten. Lange bevor die Bagger dem Tagebau den Weg ebnen, zieht ein breites Bündnis von Aktivist*innen und Bürger*innen in eben jenen Ort.
ROSE
In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt - zum großen Missfallen der Dorfgemeinde.
Donnerstag, 25. Juni
Jüdische Woche Leipzig: WARUM FRAUEN BERGE BESTEIGEN SOLLTEN
Gerda Lerner, geb. 1920, floh als Jüdin und Sozialistin aus Wien in die USA. Zeitlebens setzte sie sich engagiert für Gerechtigkeit ein, auch in der Geschichtsforschung. Lerner war ihrer Zeit weit voraus, dachte intersektional und forschte zur Entstehung des Patriarchats im Zusammenhang mit Kapitalismus und Ausbeutung der Arbeitskraft. Die Dokumentation gibt einen Einblick in ihr Werk und Leben.